Wer aber „ohne Makler“ kaufen oder verkaufen will, der verzichtet auf eine Reihe von Dienstleistungen, die ihr Geld wert sind. Sehr oft trägt das Fachwissen des Maklers dazu bei, dass Käufer bzw. Verkäufer viel Geld sparen können.
Dazu erläuterte Mag. Bernd Hagen, Realbüro Hagen in Lustenau: „In seiner Grundfunktion ist der Immobilienmakler Bindeglied zwischen Anbietern und Interessenten von Wohnungen, Häusern, Grundstücken und Gewerbeobjekten.
Er ist für beide Parteien gleichzeitig tätig und nicht nur Interessenvertreter einer Partei.“
Fingerspitzengefühl und Verhandlungsgeschick, gepaart mit Fachwissen, gehören zu dieser Funktion.
Gute Lage.
Es ist nicht nur die vermeintlich „gute Lage”, die den Wert einer Immobilie ausmacht. Ein erfahrener Makler berücksichtigt weitere Kriterien.
Gutachtertätigkeit
Der Makler muss zudem den Wert einer Immobilie realistisch einschätzen können und den Markt beobachten. Mag. Hagen: „Der Preis einer Immobilie hängt nicht nur von der Lage ab, es gehört auch die mögliche Rentabilität berücksichtigt.“
Die Gutachtertätigkeit, Kontakte zu Rechtsanwälten und Notaren sowie Kontakte zu Banken gehören mit zum Berufsalltag.
Was bietet der Makler?
Um eine Immobilie tatsächlich verkaufen oder vermieten zu können, geht der Immobilientreuhänder in Vorleistung. Er schaltet Inserate, erstellt verkaufsfördernde Exposes, organisiert und begleitet Besichtigungstermine.
„Zudem übernimmt der Makler mit einem Vermittlungsauftrag auch die Haftung und bietet somit dem Kunden rechtliche Sicherheit“, wie Mag. Bernd Hagen erläutert. So nimmt ein seriöser Makler seinen Kunden viel Arbeit und Zeitaufwand ab. Für diese Dienstleistung erhält er aber nur dann ein Honorar, wenn seine Bemühungen auch von Erfolg gekrönt sind und das Geschäft zustande kommt.